Gdanska Theater

Veranstaltungen an diesem veranstaltungsort

Heute
  • Jehona Kicaj, ë

    Gdanska Theater Gutenbergstraße 8, Hofeinfahrt, 46045 Oberhausen

    Lesereihe "Wir Inländer*innen":

    Die Protagonistin von "ë" bleibt namenlos. Als Kind mit den Eltern zu Beginn des Kriegs aus dem Kosovo geflohen, ist sie auf der Suche nach Sprache und Stimme. Das Gefühl keine Stimme zu haben, nicht gehört oder falsch verstanden zu werden und nicht die Kraft zu haben, die Dinge gerade zu rücken, begleitet die Erzählerin über viele Jahre. Sie wächst in Deutschland auf, geht in den Kindergarten, zur Schule und auf die Universität, sucht nach Verständnis, aber stößt immer wieder auf Zuschreibungen, Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Als der Kosovokrieg Ende der 90er-Jahre wütet, erlebt sie ihn aus sicherer Entfernung. Doch auch in der Diaspora sind Krieg und Tod präsent, auch und gerade, wenn in der Familie nicht darüber gesprochen wird.

    10,00 € Eintritt
  • Metropolenschreiber Peter Neumann, Mentalitäten – Literaturhaus

    Gdanska Theater Gutenbergstraße 8, Hofeinfahrt, 46045 Oberhausen

    Lesereihe "Aus der Gegend":
    Metropolenschreiber Peter Neumann, Mentalitäten - Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint
    Der Philosoph Peter Neumann hat seinen Schreibtisch in der Zeit-Redaktion mit dem Posten des Metropolen-Schreibers im Ruhrgebiet getauscht. Neumann hat aktuell mit seinem Buch „Mentalitäten - wie wir besser verstehen, was uns trennt“ einen wichtigen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Diskussion geleistet. Er habe ein „kluges Buch zum derzeitigen Streit geschrieben“, meint ein Rezensent. An diesem Abend stehen die Mentalitäten ebenso zur Diskussion als auch der Blick vom Peter Neumann auf die Region.

    Kostenlos
  • Çiğdem Akyol, Geliebte Mutter – Canım Annem – Literaturhaus

    Gdanska Theater Gutenbergstraße 8, Hofeinfahrt, 46045 Oberhausen

    Çiğdem Akyol, Geliebte Mutter – Canım Annem

    Aynur und Alvin wachsen in der Türkei der frühen 70er völlig gegensätzlich auf: sie urban und modern, er traditionell und ländlich. Aynur wird von ihrem Bruder zur Heirat genötigt, weil er sie aus dem Haus haben will. Der Druck der Familie ist zu groß, und so zieht sie mit ihrem ungeliebten und ungebildeten Mann nach Deutschland. In Herne leben sie in einer winzigen Wohnung zusammen mit Alvins Bruder und Vater. Das Paar bekommt Kinder, eine eigene Wohnung, aber besser wird es kaum. Alvin wird arbeitslos, verspielt alles Geld, verschuldet sich und lässt den angestauten Frust an der Familie aus, oft mit körperlicher Gewalt. Ada und Meryem - die Kinder - sind von diesem Elternhaus geprägt

    10,00 € Eintritt